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"Lilli", demand verlag, Waldburg 2004



Umschlagstext:

Der Roman erzählt die Geschichte der Kindheit und Jugend von Helmer, die in der scheinbaren Geborgenheit eines kleinen Dorfes in NRW aufwächst. In genauen und unsentimentalen Schilderungen des ländlichen Alltags in der NS-Zeit und vor allem während des II. Weltkriegs, der zunehmenden Zerstörung der Idylle, aber auch der Hoffnungen und Glücksmomente einer jugendlichen Liebe entsteht das eindrückliche Bild einer heranwachsenden jungen Frau jener Zeit.
Lilli, nach dem Krieg in die Stadt gezogen, begreift mehr und mehr, dass nicht so sehr die Kriegsmaschine den Einzelnen beschädigt, sondern vor allem das, was Menschen einander antun.
Vor dem Hintergrund der deutschen Nachkriegszeit entfaltet sich so eine intensive, schmerzvolle Liebesgeschichte zwischen der wachen, eigensinnigen Lilli und Rudolf, der jedoch nur mit ihren Gefühlen spielt. Indem sie dies mit bisweilen köstlichem Humor zu durchschauen lernt, reift Lilli zur starken, selbstbewussten Frau heran, die ihr Leben in die eigenen Hände nehmen kann.



"Nicht unter die Haut", edition nove, 2006, in der novum Verlag GmbH, Neckenmarkt



Inhalt:

Dieser Roman spielt im Sommer 1975: Eine problematische Mutter-Tochter-Beziehung belastet die achtzehnjährige Julia Garner, die bisher überwiegend bei ihrer Tante in Paderborn aufgewachsen ist. Als Lilli Garner -unerwartet aus Amerika nach München übergesiedelt, um dort einen Fernsehkrimi zu drehen- schwer erkrankt und ihre Tochter durch ihren Vertrauten Pierre Rémond bittet zu kommen, spitzt sich der Konflikt zwischen ihnen zu. Julia, um Distanz bemüht, flieht zunächst in einen Urlaub nach Spanien und lernt dort an der Costa Brava einen Sportdozenten aus ihrer Heimat kennen, der jedoch keine tiefen Gefühle in ihr zu wecken vermag.
Spätestens jetzt erkennt die vaterlos aufgewachsene Julia, dass sie einer Begegnung mit der Mutter nicht ausweichen kann, da ihre Identitätsfindung an eine Akzeptanz der eigenen Wurzeln gekoppelt ist. Als Julia in München zunächst Pierre Rémond kennen lernt, kündigt sich das Ende der Eiszeit zwischen den Generationen an und der Beginn einer Liebe. Wenn dadurch zunächst auch neue Probleme entstehen, so scheinen sie am Ende doch lösbar zu sein.


Nicht unter die Haut
Lass mich ich sein
nach den Sternen greifen
den Nordwind atmen
den Bengaltiger umarmen
auf einem weißen Elefanten reiten
die Pole vertauschen
bis auf den Meerboden tauchen
mein Herz den Geiern zum
Fraß vorwerfen
mein Leben leben
so wie ich es will
kriech mir nicht unter die Haut
und ich werde dich lieben.

P.R.